Gefangen in der Ulmgasse

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Verzweifelt sucht die Hausverwaltung nach einem/r Anfang Jänner in der Ulmgasse 14 d „eingesperrten“ Besucher/in-Bewohner/in. Es wird ersucht, dass sich diese/r freiwillig meldet! Laut Hausverwaltung geben die „Retter“ dessen Daten nicht bekannt! Die Hausverwaltung zweifelt die Rechnung über € 300,– mangels Überprüfbarkeit derzeit an. Es könnte der Einsatz ja auch in einer anderen Wohnanlage durchgeführt worden sein….So ein Feuerwehrauto kann sich ja auch verfahren in der Eile
Sollten Bewohner/innen der Wohnanlage Ulmgasse von dieser Befreiungsaktion etwas mitbekommen haben, werden diese ersucht, dies der Hausverwaltung zu melden – oder gerne auch auf der Facebook-Seite der Wohnanlage Ulmgasse!

Interessant ist, dass auch die zwei Hausbesorger, welche über die Lifte wachen und für solche Befreiungsfälle ausgebildet sind, von einer „Befreiungsaktion“ durch die Grazer Feuerwehr nichts wissen.

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Nichts ist vorbei…..

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

by Timo Essner

„Letztendlich war die Allmacht der Hausmeister dann mit dem Mieterschutzgesetz 1917 und der Hausbesorgerordnung 1922 vorbei.“

War es früher noch schlimmer als heute? Es gibt zahlreiche Hausbesorger, die mehr verdienen als ein Arzt – ohne Verantwortung um Leib und Leben (wenn jemand im Lift stecken bleibt, kommt die Feuerwehr), ohne Angst um den Arbeitsplatz, ohne feste Arbeitszeit, mit freier Wohnung, gratis Geschirrspüler, Stromzuschuß usw. Gehälter von über € 100.000.– und nochmals dieselbe Abfertigung ist keine Seltenheit.

Dass einige „Hausmeister“ es gut verstehen, nebenbei noch ein schönes „Körberlgeld“ für Ausmalen,WC reparieren, Einkäufe für die älteren Damen und Herren tätigen und vieles mehr, verdienen, davon möchte ich gar nicht reden….davon kann eine Kassiererin nur träumen, die keine 5 Minuten zu spät kommen darf!

Jeder Chirurg kann von solchen „Leckerlis“ ebenfalls nur träumen!

„Hausmeister“? Schon das Wort ist falsch, denn es gibt keinen Lehrberuf für den Hausmeister, welchen er mit „Meister“ abschließen kann.

Nichts ist vorbei!

Was hat ein Hausmasta und ein Callboy gemeinsam? Callboy und Hausmasta unveröffentlichter erster Anruf

Einfach zum Nachlesen….

Rund 25 Eigentümer der Ulmgasse haben am 9.2.2010 die Verhandlung für die Festsetzung eines vorläufigen Verwalters über das Bez. Gericht Graz persönlich verfolgt.
Alle Drei zur Auswahl stehenden Hausverwaltungen waren wie folgt anwesend: Fa.Fripal, Fa. Dr. Schedlberger sowie die Hausverwaltung aus Kärnten Fa. Ogris.
Die Richterin Z.W hat die Verhandlung in professioneller Weise geführt und es ist ihr sehr gut gelungen, die verschiedenen Standpunkte und Wünsche der Eigentümer Betreff der zukünftigen Hausverwaltung zu erfahren. Die Fa. Ogris teilte nochmals mit, dass alles kein Problem ist und er persönlich dafür garantiert, dass jeder Wunsch der Eigentümer erfüllt wird. Auch dass die Fa. Ogris wenn gewünscht, jedes Monat ohne extra Kosten eine Hausversammlung machen würde. Herr Ogris ist jederzeit bereit mit sämtlichen Unterlagen der Abrechnung sich ins Auto zu setzen und nach Graz zu kommen um sie jeden einzelnen Eigentümer vorzulegen.
Herr Ogris verteidigt seinen Dumpingpreis gegenüber seinen Verwaltungsgebühren vor Ort in Kärnten damit, um so grösser die Wohnanlage, um so billiger wird es.

Die HV Fripal stellte sich ebenso den Fragen der Richterin, wie auch den Fragen der Eigentümer. Die Fa. Fripal erklärte den Eigentümern und dem Gericht, dass eine seriöse Verwaltung nur mit seinen im Vertrag (kann sofort bei uns per Email angefordert werden) festgesetzten Betrag möglich ist. Herr Pall machte wie immer einen professionellen und kompetenten Eindruck.

Da Frau Dr. Schedlberger vorab keine Möglichkeit hatte sich im Zuge einer Hausversammlung vorzustellen, stellte sie kurz ihre Firma vor Ort dar und teilte den Eigentümern dann in einer sehr offenen und ehrlichen Weise mit, wie Sie sich eine Verwaltung der Ulmgasse vorstellen kann. Sie offenbarte den Eigentümern gleich, das nicht die minimalen Mehrkosten von rund 3-5 Euro pro Eigentümer für die Verwaltung das Problem sein soll, sondern das eine Verwaltung nur dann gut arbeiten kann, wenn dies auch wirtschaftlich möglich ist. Eine seriöse und gute Verwaltung um 19.500.- für die Wohnanlage Ulmgasse ist nicht möglich und führte dies anhand eines gut verständlichen Rechenbeispieles vor.
Frau Dr. Schedlberger teilte den Eigentümern und dem Gericht auch mit, dass die Eigentümer sich die wahnsinnig hohen Personalkosten ansehen müssen und nicht die 3- 5 Euro Unterschied zu den Verwaltungsgebühren.
Frau Dr. Schedlberger sagte den Eigentümern klar und deutlich was Sache ist. Die Eigentümer haben auch gehört, dass sie in Zukunft mit Millionen an Sanierungen zu rechnen haben und dass hier ihr Firmen Standort Graz von grossem Vorteil ist.
Anm.: Ich danke Frau Dr. Schedlberger für Ihre offene und ehrliche Art, auch wenn Sie sich dadurch bei einigen Eigentümern unbeliebt machte, es waren klare Tatsachen!
Uns ist eine ehrliche Antwort viel lieber als bloße Versprechungen, die nie und nimmer eingehalten werden können und nicht wahr sind und uns an die HV G. erinnert!

Das Gericht wird am 11.Februar 2010 per Aushang den vorläufigen Verwalter bestimmen!

Beitrag: /?p=637

DVB-T2 = simpliTV

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Das neue terrestrische Fernsehen in Österreich will mit HD- Bildqualität den Anteil des Antennenfernsehens (nur 6 % im Jahr 2012!) in den kommenden Jahren verdoppeln und sich als Alternative zu SAT und Kabel etablieren.

Im Oktober 2015 wurde die Steiermark umgestellt. ORF1 und ORF2 reg. werden (in SD-Qualität, DVB-T) am MUX A / K26/41/34 noch bis etwa 2017 parallel weitersenden.

Über die Website https://www.simplitv.at wird ein Empfangs-Check für simpliTV angeboten. Anhand dieses Empfangs-Checks wird der TV-Konsument auch über die für ihn optimale Antennenart (Zimmer-, Außen- oder Dach-Antenne) informiert. Neben der passenden Antenne ist für den Empfang von simpliTV auch eine Set-top-Box, z. B. die simpliTV Box ein CI+Modul, z. B. das simpliTV Modul notwendig. Die Set-top-Box wird nur bei einem TV-Gerät benötigt, das nicht DVB-T2-fähig ist. Das Modul hingegen kommt bei einem DVB-T2-fähigen Fernseher zum Einsatz.

Ohne Registrierung sind kostenlos ORF1 und ORF2 verfügbar, mit kostenloser Registrierung zusätzlich 7 weitere Sender, gegen Gebühr dann 40 Sender und zusätzlich Internet.

https://www.simplitv.at
https://www.rtr.at/de/inf/VortraegeDIPLA2013/29447_Praesentation_ORS.pdf
http://stmk.elektrotechniker.at/files/statisch/DVB-T2.pdf

Verfügen Wohnungseigentümer über eine Gemeinschaftsantenne und möchten künftig DVB-T2 HD nutzen, ist allenfalls eine Neuausrichtung der Antenne notwendig. Die Anschaffung der notwendigen Set-Top-Box ist dann Sache der einzelnen Wohnungseigentümer.
http://www.verbraucherzentrale.de/digitales-antennenfernsehen—was-man-wissen-sollte-3

Über die TV-Buchse in Ihrer Wohnung können Sie die kostenlos verfügbaren Sender sofort empfangen. Dazu müssen Sie nur einen Sendersuchlauf starten. Wenn Sie das gesamte Programmangebot von simpliTV nutzen und ein Abo anmelden wollen, benötigen Sie zusätzlich ein Empfangsgerät.
https://www.simplitv.at/faq

Wird der Umstieg auf simpliTV für eine Mehrparteienanlage empfohlen?

Hier gilt die Antwort: wenn andere Empfangsarten möglich sind, grundsätzlich nein. Warum? Einerseits sind wenige technische Lösungen für eine zentrale Haus-Aufbereitung von DVB-T2 verfügbar. Andererseits sind diese Lösungen in der Anschaffung relativ teuer.
http://www.dvb-t2-umstellung.at/faqs.html

Wird DVB-T2 / simpliTV eine ähnlich kurze Lebensdauer wie DVB-T haben?

Das kann man derzeit leider nicht beantworten. Das nun auslaufende DVB-T hatte allerdings eine sehr geringe Lebensdauer, was zu Recht für Verärgerung in Österreich gesorgt hat. Außerdem soll bedacht werden: simpliTV wird nur von einer Organisation angeboten. Die Lebensdauer hängt also von den Geschäftsentscheidungen dieser ab.
http://www.dvb-t2-umstellung.at/faqs.html
Auch in der Wohnanlage muss laut Aussage der Hausverwaltung auf DVB-T2 umgestellt werden. Dann können die Eigentümer/innen, die noch über Hausantenne fernsehen, auch weiterhin ORF1 und ORF2 empfangen. Die Kosten sind der Hausverwaltung noch unbekannt.

Was dürfen die Nachbarn?

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Eine ganz klare Definition von Lärm gibt es nicht, stattdessen ist im Mietgesetz von „Zumutbarkeit“ die Rede. Zunächst sind natürlich die Tageszeiten wichtig: Von 22:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens gilt die Nachtruhe, mitunter können in der Hausordnung auch Wochenend-Ruhezeiten vereinbart sein. Zu dieser Zeit sind Geräusche in der Wohnung auf Zimmerlautstärke zu halten. … „Während des Tages kann es auch mal über die Zimmerlautstärke gehen, aber natürlich nicht die ganze Zeit – …“

„Es geht nicht um das subjektive Empfinden eines Nachbarn – und daraus entzünden sich meistens die Streitigkeiten“, erläutert Dr. Freilinger. „Es geht darum, ob es auch objektiv störend ist – würden es alle als störend betrachten? Gibt es eine Überschreitung von Toleranzgrenzen?“

„Solange nicht im Mietvertrag oder durch die Hausordnung vereinbart ist, dass man nicht musizieren darf, darf man“, so Dr. Freilinger. Das muss allerdings in einem zeitlichen Rahmen passieren, der mit etwa zwei Stunden pro Tag festgesetzt ist – abhängig auch davon, ob man Berufsmusiker ist und üben muss oder „nur“ als Hobby musiziert. Wichtig ist dabei aber auch wieder die Lautstärke: …

Kinderlärm ist zunächst mal ein normales Haushaltsgeräusch. …Wenn allerdings die Kinder besonders aktiv sind und die Geräusche den ganzen Tag lang anhalten, muss man das als Nachbar nicht akzeptieren.

In der Wohnung darf man prinzipiell feiern, im allgemeinen Garten beispielsweise ist aber eine Genehmigung der Hausverwaltung nötig. Um Problemen wegen etwaigem Partylärm vorzubeugen, rät Dr. Freilinger, die Nachbarn vorab zu informieren und sogar zur Feier einzuladen.
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Wie bei allem kommt es auch [bei Kochgerüchen] auf das Maß an. „Wenn der Nachbar gerne scharf und würzig kocht und ich den Duft mal eine halbe Stunde lang hinnehmen muss, wird das tolerabel sein“, führt Dr. Feilinger aus. „Wenn er aber den ganzen Tag kocht und ich 10-12 Stunden am Tag die Geruchsbelästigung habe, dann kann ich etwas dagegen unternehmen.“

„In meiner Wohnung darf ich grundsätzlich rauchen„, sagt Dr. Feilinger. Im Gang und im Stiegenhaus greifen Vorschriften aus der Hausordnung, die das meistens untersagt. „Am Balkon darf ich dann rauchen, wenn ich den Nachbarn nicht übermäßig belästige. Wenn ich Kettenraucher bin, stundenlang am Balkon qualme und nebenan sitzt eine Familie mit Kindern, zu denen das herüberzieht, dann kann das problematisch werden.“
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„Grundsätzlich sollte man denjenigen mal darauf ansprechen„, ist Dr. Feilingers erster Ratschlag. Wenn das nichts hilft, sollte man die Hausverwaltung oder den Hausbesorger einbeziehen und anschreiben. Auch eine dritte Instanz kann helfen – wie der Mieterschutzverband..

Oft helfen kleine praktische Arrangements. Man kann zum Beispiel Zeiten vereinbaren, zu denen man Klavier üben kann, wenn der Nachbar z.B. ohnehin nicht zuhause ist. Bei Musik und Fernsehen helfen ab einer gewissen Uhrzeit Kopfhörer. Vor allem bei hellhörigen Wohnungen können solche Vereinbarungen helfen.

Man sollte allerdings keine Gegenreaktionen starten – also nicht selber auch das Radio laut aufdrehen, klopfen oder den anderen absichtlich ärgern. „Das wäre kontraproduktiv“, warnt Dr. Feilinger. „Das schaukelt sich auf und führt meist zu keinem Ergebnis, sondern zu einem Streit, und der kann sogar vor Gericht enden“.

„Wenn das alles nicht hilft, kann man den Nachbarn auch mit einer Besitzstörungsklage belangen – eine Lärmerregung kann auch eine Besitzstörung sein“, erklärt Dr. Feilinger. … Diese Klage kann man allerdings nur 30 Tage nach Kenntnis des Störers und der Störung einbringen.

Außerdem kann der Mieter von seinem Vermieter Abhilfe verlangen. Wenn die nicht geschaffen wird, kann eine Mietminderung erfolgen: …

http://www.gmx.at/magazine/geld-karriere/duerfen-nachbarn-30537788In unserer Wohnanlage ist neben der im Glaskasten beim Hauseingang ausgehängten Hausordnung auch die Grazer Immissionsschutzverordnung – ISVO einzuhalten:

§ 1 – Lärmerzeugende Arbeiten
Während der Zeit von 19 bis 7 Uhr, samstags auch von 12 bis 15 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen sind – alle im Hauswesen anfallenden lärmerzeugenden Arbeiten in Gärten, Höfen und Gebäuden sowie – lärmerzeugende Gartenarbeiten, mit Ausnahme solcher auf Grünanlagen, die öffentlichen Zwecken dienen, verboten.

§ 4 – Strafbestimmungen
Die Nichtbefolgung dieser Verordnung bildet eine Verwaltungsübertretung und wird gemäß § 42 Abs. 1 des Statutes der Landeshauptstadt Graz mit Geldstrafe bis zu 218 Euro oder im Falle der Uneinbringlichkeit mit Arrest bis zu zwei Wochen bestraft.
http://www.graz.at/cms/beitrag/10081989/1580820

Blumengirlanden für Wildpinkler in …

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Ertappt: Mit Blumengirlanden und peinlichen Facebook-Fotos geht die Polizei in der indischen Großstadt Hyderabad gegen Wildpinkler vor. Erwischt die Polizei einen Mann beim Pinkeln auf offener Straße, bekommt er einen Blumenkranz um den Hals und Fotos davon werden veröffentlicht.

„Sie schämen sich und versprechen, es nie wieder zu machen“, sagte der Erfinder der Aktion, der zugleich Verkehrspolizist ist. Seit vergangenem Donnerstag seien bereits 60 solcher Wildpinkler-Fotos gemacht worden, fügte er hinzu. „Das ist bürgerfreundliche Polizeiarbeit und auch effektiv.“

Wie indische Medien berichteten, stärkte die Kampagne das öffentliche Bewusstsein für Sauberkeit und persönliche Hygiene, aber auch die Forderung nach dem Bau von mehr öffentlichen Toiletten.

http://rtlnext.rtl.de/cms/aktion-in-indien-gegen-wildpinkeln-polizei-sensibilisiert-maenner-2748943.html

Steiermärkisches Landes-Sicherheitsgesetz
§ 2
(1) Wer den öffentlichen Anstand verletzt, begeht eine Verwaltungsübertretung.
(2) Den öffentlichen Anstand verletzt, wer ein Verhalten setzt, das mit den allgemeinen Grundsätzen der Schicklichkeit nicht im Einklang steht und das einen groben Verstoß gegen die in der Öffentlichkeit zu beachtenden Pflichten darstellt …
§ 4
(1) … mit Geldstrafe bis zu 2000 Euro zu bestrafen.
Und was hilft nun wirklich gegen die Wildpinkler?

Wird auch unsere Hausverwaltung in Zukunft digitaler sein?

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Melanie Buchmann kümmert sich bei der Wüstenrot Haus- und Städtebau um die Verwaltung der Eigentumswohnungen. Wenn etwas nicht funktioniert, ruft der Eigentümer oder der Mieter sie an. ‚Wir besprechen gleich am Telefon, welche Maßnahmen getroffen werden müssen und wie es weitergeht‘, schildert Melanie Buchmann ihren Job. Mieter und Eigentümer der Wohnung wollen stets auf dem Laufenden gehalten werden. Deshalb werde das Meiste heute per E-Mail geregelt. Das ist aber erst der Anfang. Künftig sollen Mieter und Eigentümer über das Internet nicht nur mit dem Verwalter korrespondieren, sondern auch, ähnlich wie bei einem Schwarzen Brett, über ein spezielles Online-Portal Informationen rund um die Hausverwaltung abrufen können.

Dazu gehört auch ein Forum, auf dem sich der Eigentümer und Mieter plattformübergreifend nicht nur informieren, sondern auch aktuelle Protokolle oder Formulare herunterladen kann. Derzeit ist die ‚digitale Verwaltung‘ noch in der Erprobungsphase. ‚Natürlich werden wir weiter für unsere Kunden auch persönlich oder telefonisch zur Verfügung stehen‘, beruhigt derweil Melanie Buchmann. Letztendlich führt an der digitalen Hausverwaltung kein Weg vorbei, macht auch Alexander Heinzmann deutlich. ‚Unsere Verwalter sollen am Telefon Rede und Antwort stehen, ständig vor Ort sein, aber auch innerhalb kurzer Zeit E-Mails beantworten. ‚Wir haben uns gefragt, wie wir all das unter einen Hut bekommen. Am Ende war klar, dass dies nur mit einer Internetplattform geht, die den Verwalter von Routineauskünften entlastet.‘ Der Kunde kann jetzt vom Smartphone, Tablet-PC oder Laptop von jedem Ort und wann er will seine Informationen abrufen. ‚Das spart Ressourcen und letztendlich auch Personal‘, gibt Heinzmann zu.

Trotzdem werde das Unternehmen auch weiterhin Briefe verschicken und am Telefon Anfragen entgegennehmen. Bei der Wüstenrot Haus- und Städtebau ist man sich sicher, dass sich die digitale Hausverwaltung langfristig durchsetzen wird. Denn von einem offenen Informationssystem profitieren alle – Mieter wie Eigentümer. Alexander Heinzmann erklärt anhand eines defekten Fahrstuhls, wie die Digitalisierung der Hausverwaltung die Kommunikation verbessert. ‚Früher erhielten wir 50 Anrufe, mussten Aushänge machen. Zuerst, dass der Fahrstuhl außer Betrieb ist, dann, wann der Handwerker kommt, und so weiter. Künftig können die Schadenmeldungen zum Beispiel online registriert werden und die anderen Mieter automatisch über den aktuellen Stand mit informiert werden.‘ Diese Informationsprozesse haben bislang viel Zeit verschlungen, die künftig produktiver eingesetzt werden kann, so Marcus Ziemer.
http://www.zvw.de/inhalt.kommunikation-die-hausverwaltung-wird-digital.2e5477a5-8cf6-4879-bb9a-291835d13538.htmlDieses moderne Kontrollinstrument ist also keine Frage des Wollens oder Nicht-Wollens der Eigentümer/innen. Es ist z. B. bei allen Banken ein Kundenservice, das der/die einzelne Kunde/in nutzen kann oder auch nicht.