Baugrund eine Mülldeponie ?


Baugrund war eine Mülldeponie

Klage gegen die Stadt Klagenfurt: Zwei Bauträger fühlen sich getäuscht und fordern jetzt Geld. Sie werfen der Stadt vor, dass sie ihnen ein Grundstück im Stadtteil St. Martin als hochwertigen Baugrund verkauft hat, dieses aber eine Deponie war. Von Bettina Auer.

Die Landeshauptstadt wird wieder verklagt – dieses Mal von zwei Bauträgern. Hans Ogris und Alexander Petritz werfen der Stadt vor, dass sie ihnen ein Grundstück im Stadtteil St. Martin als hochwertigen Baugrund verkauft hat, dieses aber eine Deponie war. „Wir haben 40 Zentimeter hinuntergegraben und da war nur Bauschutt und Müll“, behauptet Ogris. Die Entsorgung habe ihn und seinen Geschäftspartner 112.000 Euro gekostet. Außerdem wurden die Bauarbeiten um einen Monat verzögert. „Es waren 900 Tonnen Material, also etwa 60 Lkw-Ladungen, die wir entsorgt haben“, sagt Petritz.

Diese Kosten wollen sie nun von der Stadt rückerstattet haben. Bereits im Juni 2012 hätten sie Vizebürgermeister und Liegenschaftsreferent Albert Gunzer (FPK) um ein Gespräch ersucht. Doch erfolglos. Außerdem enthält der Kaufvertrag einen Passus, dass dem Käufer im Falle einer Kontaminierung des Grundstückes kein Regress zusteht. Die beiden fühlen sich nun bewusst getäuscht und haben Klage eingebracht. Der erste Verhandlungstermin ist für den 14. März anberaumt.

Gunzer bestreitet die Vorwürfe: „Es gibt einen Altlastenkataster. Bevor die Stadt ein Grundstück verkauft, wird dort nachgeschaut, ob es eine Verunreinigung geben könnte. Wir hätten es nicht verkauft, wenn wir es gewusst hätten.“ Genau daran zweifeln jedoch Ogris und Petritz. Denn sie haben Luftbilder aus den 1950er- und 1960er-Jahren, auf denen die Müllgrube zu sehen ist.

schau an der Ulrichsberg ruft
für mich schon witzig wenn man im Fernsehen sieht dass die Häuser errichtet sind und jetzt hinten nach verklagen wir die Stadt. Jeder hat das Recht im Grundbuch nachzusehen welchen Grund er sich kauft. das sollte man von solchen Bauträgern wohl annehmen können. Faktum ist die Häuser stehen. Jetzt holen wir uns noch schnell ein Körberlgeld. Bei den Preisen wie diese Einheiten verkauft werden, hätte man die Häuser in einen Teich bauen können!

Tip an alle potientiellen Grundkäufer

Bagger—>Bagger auf Baustelle 3-6 Löcher graben —> reinschauen—> kaufen oder nachverhandeln…kostet 300 Euro Quelle: Kleine Zeitung
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Kärntner Baufirma Struck l& Ogris insolvent

Baufirma Struckl & Ogris ist insolvent
24. Jänner 2013, 18:32

2,7 Millionen Euro Schulden, 71.800 Euro Aktiva

Klagenfurt – Die Klagenfurter Hoch- und Tiefbaufirma Struckl & Ogris Baugesellschaft hat am Landesgericht Klagenfurt Insolvenz angemeldet. Laut einer Aussendung des Österreichischen Verband Creditreform (ÖVC) stehen Aktiva von 71.800 Euro Passiva von rund 2,7 Mio. Euro gegenüber. Betroffen sind 130 Gläubiger und 14 Arbeitnehmer. Das Unternehmen soll nicht fortgeführt werden. Als Ursache für die Insolvenz werden die allgemein schwache Konjunkturlage, Umsatzeinbrüche im Bereich sozialer Wohnbau sowie Forderungsausfälle genannt. (APA, 24.1.2013)

quelle: DerStandart