Sehr geehrte Eigentümer/innen

Sehr geehrte Eigentümer/innen,
liebe Leser/innen dieser Seite !

Es war im November 2007, als diese Website eingerichtet wurde. Wir waren eine Gruppe von Eigentümer/innen, die sich in einem Verein zusammengefunden und viele positive Veränderungen für die Wohnanlage im Sinn hatten. Unsere wichtigsten Punkte waren Kosteneinsparungen sowie die Einrichtung eines Online-Zuganges zu allen Daten, die Verwaltung der Anlage betreffend.

Dieser Online-Zugang hätte allen Eigentümer/innen die Möglichkeit geboten, die gesamte Buchhaltung u. a. m. zu kontrollieren. So sollten z. B. sämtliche Verträge und Angebote sowie ein Bestandsbuch aller im Eigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft befindlichen Geräte und Gegenstände online einsehbar sein. Ebenso wichtig war ein geplantes Pönale bei Fristverletzungen durch die Verwaltung.
Kurz gesagt:Der Hausverwaltung auf die Finger schauen… zum Nutzen von unser aller Eigentum…

Unsere Bemühungen gipfelten in der Kündigung der Vorverwaltung…

Und dann? Es blieb alles beim Alten…

Unsere heutige Verwaltung wollte unsere Asbestzement-Fassade mit Hochdruck reinigen, wobei doch schon ein kurzer Anruf unsererseits bei den Behörden eindeutig klar stellte, dass das aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen unzulässig ist.

Die Eigentümer/innen erhielten von der Hausverwaltung keinerlei Informationen über eine nachhaltige Sanierung mit Inanspruchnahme von Fördergeldern….

Ein Umlaufbeschluss für ein slowenisches Unternehmen als Auftragnehmer wurde kurzerhand ohne weitere Informationen für eine andere Firma verwendet. Hier wäre eine Aufklärung und neuerliche Abstimmung angebracht gewesen, abgesehen von der rechtlichen Seite!

Für das Bemalen von fast 20.000 m² Fassade inkl. Sockel wurde ein Kleinbetrieb engagiert! Haben Sie jemals den diesbezüglichen Arbeitsauftrag oder die Bankgarantie gesehen? Warum wurden die verursachten Schäden (z. B. Spielplatz, Rasen u. a.) nicht von Fachfirmen über die Betriebshaftpflichtversicherung der Malerfirma behoben? Und wie wird das mit den zahlreichen beschädigten Fassadenplatten ausgehen?

Alles in allem, die Kärntner wirkten sehr “unprofessionally”, eine 35 Jahre alte Asbestzementfassade mit entsprechend desolater 3 cm-Wärmedämmung, mit “geprüften” Schrauben festzuzurren und zu übermalen. Fraglich ist außerdem, wie lange diese Farbe halten wird… Schwarz werden die Fassadenplatten auf jeden Fall wieder, wenn der Algenbefall erneut durchkommt…

Der Hausverwaltung stand aufgrund der Erhöhung der Zuweisung ein erhöhter Reparaturfonds zur Verfügung, den sie mit nicht nachhaltigen Renovierungen (Fassadenmalerei, Lift) leerte.

Weiters werden jährlich zigtausend Euro für die Schneeräumung ausgegeben! Sie werden in der Jahresabrechnung eine Gutschrift des Winterdienstes aufgrund der geringen Anzahl von Einsatztagen umsonst suchen – dabei sind angesichts der zunehmend milden Winter derartige Leistungspakete Usus in der Wirtschaft!

Unsere Verwaltung beantwortet Mails und übermittelt angeforderte Unterlagen nur äußerst selten bis nie. Wissen Sie, welche Versicherungsschäden abgerechnet wurden, wissen Sie, wie hoch die jährlichen Kosten der Saunaanlagen sind u. v. a. m.?

Sie können die Jahresabrechnung nur dahingehend kontrollieren, ob die Beträge der im Ordner abgelegten Rechnungen von der Buchhaltung richtig abgetippt wurden… die den Abrechnungen zugrunde liegenden Verträge (z. B. Winterdienst, Hausbesorger, Versicherungspolizze) werden auch Sie wahrscheinlich vergeblich anfordern…

Glauben Sie, dass Sie von der Hausverwaltung die Vollmacht bekämen, die Sparbücher oder das Anderkonto der Wohnungseigentümergemeinschaft einzusehen?

So wie es aussieht, besitzt die WEG Ulmgasse nicht einmal einen rechtskräftigen Hauverwaltervertrag! Es wurde uns trotz mehrmaligen Ersuchens kein Hausverwaltervertrag übermittelt, welcher von der HV Ogris unterschrieben ist!

Auch die Eigentümer/innen der Garagen sind von dieser Situation betroffen. Hier gibt es gleichfalls keinen Verwaltervertrag; bei der Vorverwaltung war dies sehr wohl der Fall!

Vor fast einem Jahr hat ein Eigentümer einen Wasserschaden an seiner Garage der Hausverwaltung gemeldet. Dieser wurde bis heute nicht repariert! Was dies für die zukünftige Werterhaltung bedeutet, müssen Sie selbst beurteilen: Ein Schaden wird durch Nichtbehebung größer, was folglich höhere Kosten verursacht!

Ein von der Hausverwaltung im November d. Vj. beauftragtes und wahrscheinlich sogar nicht notwendiges Gutachten wurde den Garageneigentümer/innen bis heute – trotz Ankündigung – nicht übermittelt.

Es wären noch viele Punkte anzuführen, aus Platzgründen wollen wir dies jedoch unterlassen…

Was ist aus den Visionen des Vereins Ulmgasse geworden? Sie verschwanden mit ihm… Nein, sie leben auf dieser Website weiter… Doch wir können und wollen hier nur als Sprachrohr fungieren, indem wir Informationen oder Kritikpunkte, die uns aufgefallen sind oder von anderen Eigentümer/innen an uns herangetragen wurden, verbreiten.

Die ganz große Gemeinheit entsteht heute nicht dadurch, dass man sie tut, sondern dadurch, dass man sie gewähren lässt. (Robert Musil)

Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Der ÖVI ist die größte freiwillige und unabhängige Vereinigung der besten Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger und Immobiliensachverständigen des Landes.

Bereits seit 1979 setzt sich der Verband erfolgreich für die Interessen der Branche ein und ist in Fragen der Interessenvertretung, politischen Meinungsbildung und der beruflichen Qualifikation Ansprechpartner der Politik und der Medien.

Die Ansprüche des Verbandes an sich selbst sind ebenso hoch gesteckt, wie die Erwartungen an seine Mitglieder.

ÖVI Unternehmen unterwerfen sich einem Ehrenkodex, der über die gesetzlichen Standesregeln weit hinausgeht.

Durch die Präsenz des Verbandes wird diese Qualität der ÖVI-Mitgliedsbetriebe transportiert – gegenüber einer breiten Öffentlichkeit und damit auch Kunden gegenüber. Als Qualitätsverband achten wir aber auch darauf, dass unsere Mitglieder ihren im Ehrenkodex verankerten Pflichten nachkommen.

http://www.ovi.at/de/verband/Mitgliedschaft/mitgliedschaft.php

Der Ehrenkodex

Das Bekenntnis zum ÖVI-Ehrenkodex bedeutet besondere Kundenorientierung, hohe Kompetenz und konsequente Weiterbildung des Unternehmers und seiner Mitarbeiter, höchste Seriosität und Transparenz sowie Bereitschaft zu konstruktiven Kollegenkontakten.

Der ÖVI-Immobilientreuhänder versteht sich als Immobilienmanager im Spannungsfeld zwischen optimaler Planung, Errichtung und Bewirtschaftung einer Immobilie aus Sicht des Investors einerseits und der höchstmöglichen Nutzerzufriedenheit andererseits und bedient sich der jeweils modernsten Instrumente, z.B. Facility Management, Total Quality Management, etc.


2.3. Der ÖVI-Immobilienverwalter

2.3.1. Kundenorientierte Betreuung der Eigentümer und Mieter
Der ÖVI-Immobilienverwalter verpflichtet sich zu rechtzeitiger und umfassender Information über alle relevanten Belange, die das verwaltete Objekt betreffen, und sichert rasches Handeln bei beanstandeten Problemen von Eigentümern oder Mietern zu. Auf Basis einer laufenden Kontrolle konzipiert er die für die Wertsicherung bzw. Wertsteigerung erforderlichen Maßnahmen.

2.3.2. Transparente und umfassende Abrechnungen
Der ÖVI-Immobilienverwalter garantiert Offenheit durch transparente und umfassende Abrechnungen gegenüber den Auftraggebern unter gleichzeitiger Wahrung der Verschwiegenheitspflicht als Treuhänder.
ÖVI Verwalter übermitteln gemeinsam mit der Jahresabrechnung gem. § 34 WEG eine Aufstellung, in der die Salden der Liegenschaft und eine Übersicht der Stände der Geld- bzw. Festgeldkonten zum Stichtag 31.12. des betreffenden Jahres gegenübergestellt werden sowie eine Kopie der bezughabenden Kontoauszüge.*
Empfohlen wird die Verwendung des ÖVI-Musterformulars.

2.3.3. Rasche Übergabe bei Beendigung eines Auftragsverhältnisses
Der ÖVI-Immobilienverwalter verpflichtet sich zur raschen Übergabe aller relevanten Dokumente, Abrechnungen, Belege und Unterlagen sowie sonstiger wichtiger Informationen an den Auftraggeber oder Verwalterkollegen bei Beendigung eines Auftragsverhältnisses.
*geltend ab der Abrechnungsperiode 2008

3. ÖVI – Clearingverfahren
Jedes ÖVI-Mitglied leistet einen aktiven Beitrag zur Konfliktlösung, wenn eine Beschwerde von einem Kunden oder Kollegen an den Verband herangetragen wird und unterwirft sich dem in §§ 21 a ff der Statuten geregelten Clearingverfahren: Das Mitglied ist verpflichtet, binnen angemessener Zeit, längstens jedoch vier Wochen, eine qualifizierte, auf die konkreten Problemstellungen eingehende, schriftliche Stellungnahme abzugeben. Bei Gefahr in Verzug kann auch eine kürzere Frist als angemessen vorgegeben werden. Darüberhinaus erklärt sich das Mitglied bereit, an einem klärenden Gespräch aller Beteiligten, auch unter Beiziehung eines vom ÖVI als Mediator namhaft gemachten Dritten, teilzunehmen.

4. Sanktionen
Ein nachhaltiger Verstoß gegen die in 1. bis 3. genannten Verpflichtungen stellt einen Ausschlussgrund wegen vereinsschädigenden Verhaltens gemäß § 7 der ÖVI Statuten dar.

http://www.ovi.at/de/verband/Mitgliedschaft/Ehrenkodex.php
Wohnungseigentumsgemeinschaften, deren Hausverwaltung hier Mitglied ist, können sich folglich bei Problemen direkt an den ÖVI wenden. http://www.ovi.at/de/verband-rd/suchergebnis.php?we_lv_search_suche=

Ex-Hausmeister verdient € 430.- Stunde

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Cora Schumachers (39) Ex-Hausmeister arbeitete keine zwei Monate für die ehemalige Rennfahrer-Gattin, doch nun fordert er über 43.000 Euro. Angeblich sei in seinem Vertrag ein Stundenlohn von 450 Euro vereinbart worden.

Cora Schumacher hat Ärger mit ihrem ehemaligen Hausmeister. Der hat die Ex-Rennfahrergattin nämlich verklagt, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Die irre Forderung: 43.200 Euro. Und das für gerade mal eineinhalb Monate Arbeit. Denn Cora hatte dem Mann im vergangenen Jahr in der Probezeit gekündigt. Dieser erhob daraufhin Zivilklage. Schumachers Anwalt Wolf Bonn erklärt nun, dass der Ex-Angestellte „wahrheitswidrig behaupte, für die einfache Hausmeistertätigkeit sei ein Stundenlohn in Höhe von 450 Euro vereinbart worden“.

Die 450 Euro sind zwar tatsächlich im Vertrag (liegt der „Bild“ vor) hinter dem Passus „monatliche Vergütung/Stundenlohn“ festgehalten. Aber es wurde schlichtweg vergessen, eines von beiden zu streichen.
Der ganze Artikel:www.dop.de
„Was zeigt das? EigentümerInnen sollten persönlich von den Hausverwaltungen verlangen, Einsicht in die Verträge ihrer HausbesorgerInnen nehmen zu können und den genauen Wortlaut überprüfen, denn schon eine Zeile kann entscheidend sein, ob der/die MitarbeiterIn als HausbesorgerIn oder OP-Arzt/Ärztin entlohnt wird und Fehler können passieren!“

Falsch fördern, bis das Klima kippt

Vier Milliarden fließen in Österreich jährlich in (Steuer-)Subventionen, die der Umwelt schaden, rechnet das Wifo vor. Die großen Brocken: Diesel, Pendler, Industrie und Wohnbau.

„Unvorstellbar ungeschickt“

• Das Diesel-Privileg. Die Mineralölsteuer auf Diesel ist um rund neun Cent pro Liter niedriger als die auf Benzin. Damit wollte man die Frächter fördern. Aber der Preisvorteil gilt auch für Private. Das hat mit dazu beigetragen, dass der Diesel-Anteil an allen Pkw von 37 Prozent im Jahr 2000 auf 57 Prozent 2014 gestiegen ist. Heute weiß man: Diesel belastet die Umwelt deutlich mehr als Benzin. Laut Studie bei Treibhausgasen um „nur“ 13 Prozent mehr, bei Stickoxiden aber um den Faktor vier und bei Feinstaub um den Faktor sechs.

Wohnbauförderung. Wie Dänemark solle auch Österreich nur noch den Bau von Wohnungen zulassen, die mit erneuerbarer Energie beheizt werden. Selbst wenn die Politik nur die Hälfte der Klima-Gelöbnisse von Paris einhalte: „Wer heute eine billige Wohnung kauft“, mit schlechter Dämmung und fossiler Energie, „wird bald unter hohen Kosten leiden“

Der ganze Artikel: DIEPRESSE

Asbest und kein ENDE

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

„Asbestose“

Tödlicher Leichtsinn: Profis müssen Asbest entfernen

Aktualisiert am 15. Februar 2016, 05:06 Uhr

Asbest ist ein Naturmaterial. Es riecht nicht, es strahlt nicht, es diffundiert nicht. Kein Problem also für den Menschen. Doch zu kleinsten Bestandteilen verarbeitet, stellt Asbest eine große Gesundheitsgefahr dar.

Werden die Fasern eingeatmet, können sie sich in der Lunge festsetzen. Spätfolgen aus dem ungeschützten Umgang mit Asbest sind häufig Krebserkrankungen. „In Deutschland ist die Verwendung neuer Asbestprodukte deshalb seit 1990 verboten“, erklärt Rolf Packroff von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. „Aber Asbest ist wegen seiner Langlebigkeit noch immer allgegenwärtig.“

Wie zum Beispiel in der Fassade der Wohnanlage Ulmgasse 14a-4 Graz, dort wurde die asbesthaltige Fassade einfach überstrichen

Das Material wurde früher in mehr als 3000 Produkten eingesetzt, vor allem in der Bauwirtschaft. Etwa 70 Prozent des Asbests gelangten als Asbestzement in die Häuser. „In Häusern, die zwischen 1960 und 1990 gebaut wurden, ist mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit Asbest zu finden“. In den meisten Fällen befindet er sich in Platten aus Asbestzement, die in Dächern, Fassaden oder Luftschächten verbaut wurden.

„Gefährlich wird es, wenn Asbestprodukte nicht erkannt und ohne ausreichende Schutzmaßnahmen bearbeitet werden.“

Neben dem festgebundenen Asbest kann sich auch schwach gebundener Werkstoff im Haus finden. „Der ist gefährlicher als der festgebundene, weil er dazu neigt, Fasern abzugeben“, erklärt Mußdorf.

Das schützt den Hausbesitzer auch vor Schadenersatzforderungen. „Der Bauherr ist verantwortlich für sein Haus“, stellt Wohlgemuth klar. „Er muss die beauftragten Firmen informieren, dass Asbest verbaut wurde und möglichst auch, wo.“

Packroff betont auch: „Grundsätzlich müssen Asbestprodukte von Fachfirmen entfernt werden, für Heimwerker ist das verboten“. Denn für diese Arbeiten gelten strenge Schutzmaßnahmen entsprechend der Gefahrstoffverordnung und der Technischen Regel TRGS 519. „Nur Firmen, die über staatlich geprüfte sachkundige Mitarbeiter verfügen, dürfen solche Asbestarbeiten ausführen.“

Quelle: www.web.de

Fernwärme noch grüner-da lachen die Hühner?

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Für die Wohnanlage Ulmgasse war der Umstieg von der eigenen Heiz-Warmwasser-Versorgung zu einem abhängigen Energie-Lieferanten einer der vielen Fehler, welche hier in der Wohnanlage begangen wurden bzw. weiterhin gemacht werden!

Wer glaubt, dass durch den Anschluß der Wohnanlage Ulmgasse 14 an das Fernwärmenetz die Anlage grün, die Wärme billiger, die Abhängigkeit weniger und die Zuverlässigkeit besser werden würde, sollte sich die folgenden Berichte mal zu Gemüte führen…

Eine „grüne“ Energie kenne ich nur von Sonne-Wind-Wellen – diese wurde jedoch von der Hausverwaltung gar nicht andiskutiert!

„Da wird Graz gezwungen auf Fernwärme umzusteigen
und jetzt wirds richtig teuer. Fernwärme war jetzt schon die teuerste Heizart. Und jetzt wird nicht mal die Versorgung gesichert sein. Also ich hoffe auf einen extrem kalten Winter! Hoffentlich werden dann die politischen Vorstandsköpfe rollen…“ c Memento mori

Kraftwerkspläne: Grazer „Nahwärme“ als Gespenst

Neuer Vertrag, höhere Preise

Die hohen Gewinne, die die Stadt Graz in den letzten Jahren mit der Fernwärme machte (und die etwa in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs flossen), wird es aber sicher nicht mehr geben. Sollte ein neuer Liefervertrag kommen, wird der Verbund deutlich höhere Preise verlangen. Die Eigenerzeugung in Graz wäre in jedem Fall noch teurer. Eine jüngst erstellte Studie rechnet mit erheblichen volkswirtschaftlichen Nachteilen, wenn Graz auf eine eigene Wärmeerzeugung umstellt, anstatt Mellach zu nützen.

Hier geht es zum Bericht der Kleinen Zeitung, ich empfehle auch die Kommentare zu lesen!
http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4651795/Energiestreit_Kraftwerksplaene_Grazer-Nahwaerme-als-Gespenst-

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Was vor Jahren noch denkunmöglich war ist heute Realität – auf Grund der fallenden Strompreise wäre eine Beheizung und Warmwasserbereitung heute mit Strom bereits günstiger !

Was mich seit vielen Jahren aber ärgert, sind die 25% Wärmeverlust, die natürlich von uns bezahlt werden die innerhalb des Hauses verschwinden.

Wozu man das Fernheizwerk Arsenal (Gürtel-Abfahrt) baut ist mir auch unverständlich – ich dachte immer, Fernwärme sei Abwärme aus Müllverbrennung und vorhandenen Kraftwerken – und die sei im Überfluss vorhanden. Jetzt argumetiert man mit Mangel ????
Diese Anlage soll jedoch mit Gas und Heizöl betrieben werden !
Wo ist hier der ökologische Vorteil ?

http://www.gasometer.cc/index.php?name=PNphpBB2&file=printview&t=4768&start=0

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Damit Fernwärme umweltschonend bleibt, bedarf es des richtigen Brennstoffs

Ein gutes Argument, dass einem auch jenseits der Konzernzentrale des Energieriesen bestätigt wird. „Als umweltfreundlich kann man die Fernwärme jedoch nur bezeichnen, wenn auch der richtige Brennstoff eingesetzt wird“, sagt Peter Ahmels von der Deutschen Umwelthilfe. Wenn man etwa für die Ausweitung des Fernwärmenetzes ein neues Kraftwerk baue, und dies mit Kohle betriebe, sei nur wenig erreicht.

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Fernwärme Graz: „Noch bis 2030 mit Steinkohle“
Die Fernwärme, als umweltfreundlich und ökologisch gepriesen, ist nicht überall so „sauber“ wie angenommen. Die Stadt Graz verwendet im großen Stil Fernwärme aus dem FHKW Mellach, ca. 20 Kilometer südlich der Landeshauptstadt. In diesen Tagen wird die erste Linie des neuen, supermodernen Gas- und Dampfkraftwerkes gezündet, im Dezember kommt der zweite Block des neuen GDK hinzu. Dann stehen 832 MWel zur Verfügung, bis zu 400 MWth Fernwärme können ausgekoppelt werden.

Dennoch will der Verbund an der Steinkohle festhalten.

http://www.energie-bau.at/heizen-kuehlen/933-fernwaerme-graz-noch-bis-2030-mit-steinkohle