1.Gerichtstermin

Am 02.07.2008 findet die erste Verhandlung im Außerstreitverfahren vor dem Bezirksgericht Graz West statt

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Weitere Zustimmungserklärungen

Nach dem tollen Abstimmungsergebnis der Eigentümerversammlung vom 26.4.08 (siehe Weblog) ist es wenig überraschend, dass auch anschließend viele weitere Zustimmungserklärungen zur Vertragsauflösung mit der Hausverwaltung beim Verein eingetroffen sind. Wir danken allen, die sich aktiv beteiligen, und zwar ausdrücklich auch jenen, welche den Mut haben, sich uns gegenüber offen für die Beibehaltung des derzeitigen Zustandes auszusprechen. (Es ist das allerdings nur eine verschwindende Anzahl).
Uns interessieren deren Argumente aber besonders und wir greifen folgendes Beispiel heraus: Jemand fragte, ob wir denn nicht Rücksicht auf die bisherige Hausverwaltung nehmen sollten?
Darauf kann man nur antworten, dass wir viel mehr Rücksicht nehmen müssen auf die Probleme der Wohnungseigentümer und auch der Mieter und uns darum kümmern müssen, dass zum Beispiel die Betriebskosten gesenkt werden und unsere Gelder optimal verzinst angelegt werden usw.
Es ist uns auch unmöglich, auf die Hausverwaltung allzu viel Rücksicht zu nehmen, die

– seit Monaten Gesprächsverweigerung betreibt,
– ihre Rechtsanwaltskanzlei zu einem fünfseitigen Schreiben an alle Wohnungseigentümer veranlasst, das eine höchst einseitige und beschönigende Sicht der Dinge zu vermitteln versucht, und das noch dazu eine ganze Reihe unwahrer Behauptungen enthält.
– Die schließlich sogar die Möglichkeit zu einem „Vergleichsgespräch beim Bezirksgericht Graz-West“ mit fadenscheinigen Argumenten ablehnt.
– Nicht zuletzt versucht diese Hausverwaltung entgegen den gesetzlichen Vorschriften, uns die Aushändigung des vollständigen Eigentümerverzeichnisses zu verweigern. Sie will uns dadurch die Durchführung des Umlaufbeschlusses erschweren. Wir werden aber Mittel und Wege finden, um sie zur Herausgabe dieser Unterlage ebenso zu zwingen, wie zur Offenlegung sämtlicher unserer Bankkonten.

Wir werden daher unseren eingeschlagenen Weg zur Auflösung des Verwaltungsvertrages konsequent fortsetzen.