Frage an Stadträtin Elke Kahr von GRin Astrid Polz-Watzenig…

Umlaufbeschluss

Sehr geehrte Frau Stadträtin, liebe Elke!

Trotz europaweitem Verbot ist Asbest in vielen Grazer Häusern und Wohnungen allgegenwärtig. Der gefährliche Baustoff, der in Österreich seit 1990 gänzlich verboten ist, findet sich in Fassadenverkleidungen, Dacheindeckungen, Wand- und Bodenbelägen, Deckenplatten, Rohrisolationen, Zwischenböden, in Platten hinter Elektroinstallationen, in Elektrospeicheröfen oder auch Blumenkisten.

Immer öfter treten besorgte Bürgerinnen und Bürger an die Grünen und das Umweltamt heran, wenn in ihrer nächsten Umgebung Sanierungen oder Abbrucharbeiten an Gebäuden stattfinden, die unter Verdacht stehen, asbesthaltig zu sein. Die Sorge ist berechtigt, denn jede Behandlung von Asbest, kann gesundheitsschädigende Emissionen in die Atemluft freisetzen…..

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Wann werden die Ängste der Bewohner von der Hausverwaltung und Malerei-Firma ernst genommen, von beiden bekommen ich und andere Eigentümer keine Antwort auf schriftliche Anfragen – Dass unsere Ängste nicht unbegründet sind, ist mittlerweile auch in der Politik bekannt! Müssen Menschen in Zukunft wegen einer Verschönerung erst krank werden?-Weshalb klärt eine Hausverwaltung die Gefährlichkeit nicht vor Beginn der Auftragsvergabe durch unabhängige Gutachten ab?

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„Die schlechtesten Studenten werden Psychiater“

 

http://www.zielenknijper.nl

Naja kann ich verstehen, diese möchten sich halt gerne selbst verstehen….ist ja kein Problem, schlimmer wäre es wenn sie Ärzte werden 🙂

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article114768482/Die-schlechtesten-Studenten-werden-Psychiater.html

Ps.: Kommt ja nicht ungefähr die Aussage vom Wirtschaftskammer-Präsident Leitl „Wirt ersetzt Psychiater“ – Ich kenne da einen „weiblichen“ Psychiater, um die zu ersetzen reicht eine Kellnerin, aber jeder hat seine Rolle auf dieser Bühne, Lei-lei…..:-)

Es ist eigentlich so einfach!!!

Wie sich Fehlgriffe bei der Verwaltersuche vermeiden lassen

Mit einem Verwalter ist es wie mit der Ehe, verheiratet bist schnell…ABER dann…..?

Gerade weil die Ausübung von Verwaltertätigkeiten an keine ausdrückliche Qualifikation gebunden ist, sollten sich Eigentümer – wenn sie die Wahl haben – Zeit für die Suche nehmen. „Das gilt umso mehr, weil der Verwalter entscheidenden Einfluss darauf hat, wie gut eine Immobilie erhalten bleibt und wie sich damit zugleich ihr Wert entwickelt,“ mahnt Rechtsanwalt Sohn.

Ein guter Verwalter muss wirtschaftliche, immobilientechnische und juristische Kenntnisse mitbringen. Von Vorteil ist daher, wenn er zum Beispiel eine Ausbildung zum Kaufmann für Immobilen- und Wohnungswirtschaft hat oder Immobilienfachwirt ist. Seit geraumer Zeit gibt es sogar spezielle Studiengänge zum Facility Management.

Ein Indiz für gute Qualität kann zudem sein, dass das Verwaltungsunternehmen Mitglied in einem der Fachverbände wie etwa dem Bundesfachverband der Immobilienverwalter (BVI) ist. „Nicht zu unterschätzen ist aber vor allem die Mund-zu-Mund Propaganda“, meint Haus-&-Grund-Jurist Happ.
Wichtig: In jedem Fall sollte der mögliche Kandidat eine gut ausgestattete Vermögenshaftpflichtversicherung haben.

Auch an den Kosten, die der Verwalter aufruft, lässt sich Qualität ablesen. Im Durchschnitt liegen diese für eine Standardverwaltung bei 15 bis 30 Euro pro Wohneinheit im Monat. „Sollte das Honorar weit darunter liegen, ist Vorsicht geboten“, meint Happ.

Kungeln, pfuschen, trödeln

„Leider kommt es immer wieder vor, dass sich die Eigentümer nicht auf die Leistungen ihrer Verwalter verlassen können“, bestätigt Gerold Happ, Jurist beim Eigentümerverband Haus & Grund. Das liege vor allem auch daran, dass sich einige schwarze Schafe in der Branche tummeln. Wer seine Dienste als Verwalter anbieten möchte, muss nämlich, wie gesagt, keinen Qualifikationsnachweis vorweisen. Gerade bei großen Bauträgerprojekten ist es zudem oft das Ergebnis erfolgreicher Kungeleien, welche Firma vom Bauunternehmer den Zuschlag für die Erstverwaltung des Objekts erhält.

„Wer Ärger vermeiden möchte, sollte auf klare Formulierungen im Vertrag achten und bei Eintritt eines Schadens rasch handeln“, rät Peter Sohn, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht aus Hamm.
Quelle: http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-23274/wohneigentum-wie-eigentuemer-schlechte-verwalter-wieder-loswerden_aid_654238.html

Admin

Krank durch Asbest……

Da sich österreichische Gerichte gerne nach der Rechtsprechung in Deutschland orientieren!

Wenn es sich herausstellt, dass Asbest im Boden etc. vorhanden ist, könnte da eine Prozesslawine auf die Eigentümer, die Hausverwaltung und auf die ausführende Maler-Firma zukommen!
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/who-mahnt-europaeische-laender-zum-verzicht-auf-asbest-148176
http://www.morgenpost.de/berlin/article112718127/Krank-durch-Asbest-Gewobag-muss-zahlen.html
Auch der Wert unserer “Wohnungen” wird dadurch stark vermindert werden. Das bedeutet “UNSERE WOHNUNGEN” haben nur mehr “Ramsch Wert”, das sollte uns “Wohnungs-Eigentümern” ALLE zum Nachdenken bewegen…

Der unsichtbare TOD

 

Detektiv

Bildquelle: www.gratis-malvorlagen.de

 

Bei allen sichtbaren Teilen von Asbestzement sind die Asbestfasern fest in Zement eingebunden und können nicht eingeatmet werden und in die Lunge gelangen!

 

Von Asbestzement geht daher nur bei unsachgemäßem Umgang, Bruch, starker (!) Verwitterung oder mechanischer Behandlung wie z. B. Druckreinigung eine Gefährdung aus. 

 

Gefährlich an Asbest sind die nicht mit dem freien Auge, einer Lupe oder ähnlichen einfachen Vergrößerungsgeräten sichtbaren Fasern! Die wirklich lungengängigen Fasern sind nur mit einem Rasterelektronen-, Phasenkontrastlicht- oder Transmissionselektronenmikroskop sichtbar!

 

Asbestfasern mit einer Länge von über 5 µm (5/1000 mm), die jedoch weniger als 1µm (1/1000 mm) dick sind, können etwa 15 bis 30 Jahre, nachdem sie in die Lunge gelangt sind, einen Krebs der Atemwege verursachen. Entscheidend für das Lungenkrebsrisiko ist die Anzahl der Fasern in der Lunge, deren Gewebe- und Lungengängigkeit sowie ihre Beständigkeit im Milieu des Körpers…

 

In der Umgebung abwitternder Asbestzement-Platten ist im Jahresmittel mit einer Faserkonzentration von 100 Fasern/m³ zu rechnen.

(http://www.faserzement.info/downloads/gutachten_2.pdf)

 

Zum Vergleich:

 

Zerschlagen von Asbestzementplatten 100 Mio. Fasern/m³

Bearbeiten mit einer Stahlbürste 1 Mio. Fasern/m³

Bearbeiten mit Hochdruckreiniger 0,5 Mio. Fasern/m³

Bearbeiten durch Nassbürsten 0,04 Mio. Fasern/m³

(https://www.emden.de/fileadmin/media/stadtemden/PDF/FB_300/FD_362/Abfall/umgang_mit_asbestzementprodukten_2_umfassend.pdf)

 

Für diesen Stoff besteht deshalb ein Minimierungsgebot: Die Freisetzung und Verteilung von Asbestfasern in die Umwelt ist so gering wie möglich zu halten. Als kritisch gilt eine Konzentration über 1000 Fasern/m³.

Asbesthaltige Bauteile sind am wenigsten gesundheitsgefährdend, wenn sie unbehelligt belassen werden. Erzwingt allerdings der Zustand der Materialien dringenden Handlungsbedarf, ist es fachgerecht zu entfernen und zu entsorgen.

(http://www.dresden.de/media/pdf_neu/umwelt/asbest.pdf)

Mein BRAVO an die kuraschierten Eigentümer

Als der Mann einer Freundin an einer Asbestvergiftung gestorben ist, habe ich begonnen mich für dieses Thema zu interessieren. In der Schweiz sterben jährlich noch immer 100 Menschen an den Spätfolgen von Asbest Vergiftungen, also jeden 3. Tag ein Toter wegen Asbest! Diese Situation wird in Oesterreich nicht anders sein!
Asbestfasern weisen eine kristalline Struktur auf, und neigen dazu sich in immer dünnere Fasern abzuspalten, die vom menschlichen Organismus aufgenommen werden.
Diese verursachen vor allem:
– Lungenkrebs
– Asbeststaublunge
– Bösartig verlaufender Tumor des Brustfells
Alle Asbest bedingten Krankheiten haben eine lange Latenzzeit, die zwischen 15 bis 45 Jahre beträgt ab Expositionbeginn!

Bei diesen Fakten ist es nicht nachvollziehbar, warum diese giftige und gesundheitsschädigende Substanz, die seit 1990 verboten ist , immer noch nicht ernst genug genommen wird! Vor allem die Bearbeitung von Asbest ist ausgesprochen gefährlich, und ich kann so eine Verantwortungsloses Verhalten nicht verstehen!

Geht es hier um Geld?
Wird auch richtig aufgeklärt?
Wie viel ist denn ein Menschenleben wert?
Und die Kinder, unsere Zukunft?

In der mitteleuropäischen Ländern gibt es zahlreiche positive Gerichtsentscheide mit Schmerzensgeld zu Gunsten von Asbestopfer.

Diese Fakten und Gedanken musste ich los werden zum Gedenken der vielen Toten und Kranken durch Asbest. Möchte die Menschen damit auch warnen!

Die Verantwortlichen müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und handeln!!!!!!!!!

Sorry, leider kenne ich mich hier nicht so aus, wollte noch etwas schreiben: In der Schweiz sind seit 1940 1594 Menschen an Asbest gestorben!
Es wurden 690 Millionen Versicherungsgelder ausbezahlt!

M. Steiner aus der Schweiz – Link zu Asbestopfer http://www.asbestopfer.ch/