Taxi-878

Neue App straft Falschparker ab…..

MeinBesitz.at – keine Chance für Falschparker

Neue App aus Graz hilft, eine Besitzstörung zu melden, schnell und ohne Stress

Dass  dieses Fahrzeug keine Rücksicht auf andere Bewohner nimmt, zeigt das obige Bild! Wie können hier Personen mit Kinderwagen, Einkaufstüten oder Gehbehinderte ungehindert zu ihren Wohnungen kommen? Das Parken auf und das Befahren  von Gehstiegen ( dieser Fahrer meint ebenfalls das der Gehweg eine Fahrbahn ist und gefährdet so die Fußgänger ) ist laut STVO – und diese gilt auch auf Privatgrundstücken! – streng verboten!!

Wird ein anderes Fahrzeug oder auch eine Grundstückseinfahrt komplett zugeparkt oder das Auto (ob absichtlich oder nicht) unberechtigt auf einem Privatgrundstück abgestellt, ist als Folge auch eine Besitzstörungsklage vor Gericht möglich, die mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist.

Mieter oder Eigentümer eines Parkplatzes kennen das: Oft ist der eigene Parkplatz von einem fremden Auto zugeparkt. Was tun? Ärgern, eine Notiz hinterlassen oder einen Rechtsanwalt kontaktieren und mit dem Fall beauftragen? Das geht doch viel einfacher, dachten sich Philipp Slaje, Grafikdesigner und Geschäftsführer der Coworking-Schmiede SPACELEND in Graz sowie der Programmierer Michael Kolesnik. Sie kreierten gemeinsam die kostenlose App MeinBesitz, die es ermöglicht, mit wenigen Schritten eine Besitzstörung zu melden.

Ein Rechtsanwalt nimmt die Meldung via App auf, eruiert die Personalien des Fahrzeughalters und verfasst an diesen ein Schreiben mit der Aufforderung der Unterlassung und der Kostenübernahme. Bei erfolgreicher Abmahnung bekommt der App-Nutzer die vom Falschparker unterfertigte Unterlassungserklärung durch den Rechtsanwalt übermittelt. Damit verpflichtet sich der Falschparker in Hinkunft derartige Besitzstörungen zu unterlassen. Dem App-Nutzer entstehen bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Kosten, auch dann nicht, wenn das außergerichtliche Aufforderungsschreiben des Rechtsanwaltes erfolglos war. In diesem Fall bleibt dem App-Nutzer die Möglichkeit eine Besitzstörungsklage bei Gericht einzubringen. Diese Möglichkeit kann der App-Nutzer dann mit dem Rechtsanwalt direkt besprechen.

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