Millionenpleite: Krimi um Hausverwaltung weitet sich aus Mutmaßlicher Schaden soll bereits auf 4,6 Millionen Euro angestiegen sein.

„Die Verschleierung der Fehlbeträge bei den Kunden war angeblich deshalb möglich, weil von den meisten Kunden keine Kontoauszüge verlangt wurden“

Es wird in den Medien auch eine der Ursachen für dieses Debakel genannt: Die Eigentümer/innen haben niemals Kontobeläge angefordert!! – Obwohl die Hausverwaltung der Ulmgasse nichts mit diesem Vorfall zu tun hat, etwas Gemeinsames gibt es doch, die einen haben die Belege nicht angefordert, die anderen haben diese mehrmals, angefordert, aber trotzdem nicht bekommen.
Resultat ist das selbe: Keine sichere Kontrolle.
                                          Es gilt die Unschuldsvermutung!
Anm.: Wie es sich wieder mal zeigt, sind Siegel nicht viel wert, nicht nur in der Lebensmittelindustrie! Meiner Meinung nach dienen diese Siegel nur dazu, die Konsumenten, Verbraucher in einer falschen Sicherheit zu wiegen. Bei mir haben diese Vereine noch nie Demut hervorgerufen…aber lesen sie selbst:

Rund 400 Konten bei einer Bank benutzt

So sollen sich die angeblichen Manipulationen auf die Konten der Kunden konzentriert haben, auf denen die Online-Hausverwaltung die Mieteinnahmen, Betriebskosten und Rücklagen für die Instandhaltung verwaltete.

Es handelt sich um rund 400 Konten bei einer einzigen Bank, wovon nur zwei Geschäftskonten der Online-Hausverwaltungen waren. Der Schaden soll „durch unrechtmäßige Überweisungen von Treuhandkonten und von Kundenkonten“ auf Konten im näheren Umfeld des Geschäftsführers Jürgen R. entstanden sein.

80 Prozent der Kunden-Gelder für zwei Firmen

So sollen 80 Prozent der Gelder zwei Wiener Software-Firmen des Jürgen R. zugeflossen sein, die in der Zwischenzeit auch pleite gingen. „In einem untergeordneten Maßstab soll Geld auch zur Erhaltung des eigenen Lebensstandards verwendet worden sein“, heißt es in den Akten. Außerdem soll er Kundengelder in Höhe von angeblich 947.600 Euro zur Finanzierung der Online-Hausverwaltung verwendet haben. „Derartige Zuflüsse sind aber offenkundig weder der Buchhalterin noch dem Steuerberater aufgefallen“, heißt es weiter. Der mutmaßliche Trick: Es sollen fingierte Rechnungen von fiktiven Kunden bezahlt worden sein.

„R. wurde seit dem Jahr 2006 laufend für einen Branchenpreis der Wirtschaftskammer und unter anderem der OVI nominiert. Ein Preis, der für herausragende Leistungen in der Immobilienwirtschaft vergeben wird.“

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