Gestern und heute

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Am Sonntag, den 20. Januar 2008 fand sich ein kritischer Beitrag auf dieser Seite, der leider auch heute noch topaktuell ist: /2008/01

Firmen kommen jetzt nicht mehr aus einem anderen Stadtteil von Graz, sie kommen zunehmend aus Kärnten! Zuletzt wurde die renommierte technische Prüforganisation durch einen Kärntner Aufzugsprüfer ersetzt bzw. ein Gutachter aus Kärnten mit hohem Fahrtaufwand beauftragt.

Auch heute gibt es weder ein Materialeingangsbuch, das von den Hausbesorgern geführt wird, noch eine Inventarliste aller Anlagegüter, sprich Maschinen, Geräte usw..

Laut Hausverwaltungsvertrag müssen drei Kostenvoranschläge 4 Wochen lang aufliegen und ein entsprechender Hinweis in den Schaukästen angebracht werden. Achten Sie zukünftig darauf!

Wir haben mittlerweile SAT-Anlagen angeschafft. Wie sehen nun die wenigen Hausantenne-SeherInnen fern? Mit DVB-C, DVB-T oder doch schon DVB-T2?

Ist das, was wir als „Vorausschau“ erhalten, tatsächlich eine Aufstellung gemäß § 20 WEG, „in der die in absehbarer Zeit notwendigen, über die laufende Instandhaltung hinausgehenden Erhaltungsarbeiten und die in Aussicht genommenen Verbesserungsarbeiten, die dafür erforderlichen Beiträge zur Rücklage sowie die sonst vorhersehbaren Aufwendungen, vor allem die Bewirtschaftungskosten, und die sich daraus ergebenden Vorauszahlungen bekannt zu geben sind.”?

Aber wir können hoffen, dass die Hausverwaltung endlich den teuren Kärntner Stromanbieter gewechselt hat.

Der HV-Vertrag verpflichtet zur jährlichen Eigentümerversammlung. Wie war das doch letztes Jahr? Die HV summiert einfach die Anzahl aller abgehaltenen Eigentümerversammlungen und dividiert durch die Anzahl der Jahre der Verwaltertätigkeit. Ein eigenartiges Verständnis von „jährlich“, das der Duden als „in jedem Jahr geschehend, erfolgend, fällig” definiert…

Eine kostendeckende Führung der Sauna findet bis heute nicht statt. In der Jahresabrechnung finden sich nur die – geringen – Einnahmen aus dem Verkauf der Sauna-Münzen. Die Kosten wie z. B. Reinigung, Heizung, Wasser etc. werden nicht berücksichtigt.

Noch heute sind nicht alle WCs im Parterre der 4 Häuser mit Wohnungsschlüssel zugänglich.

Sie, die EigentümerInnen, könnten dies ändern… oder in 8 Jahren wieder denselben Beitrag lesen…

Die Rechnung für die Malerei kommt erst…

Für Hauseigentümer gilt seit kurzem verbindlich eine neue Verordnung des Bundes: Jetzt muss detailliert darüber Auskunft gegeben werden, welche Schadstoffe es in den eigenen vier Wänden gibt – zum Schutz von Dritten bei Umbau oder Abriss. Eine Vorgabe, die massive Folgen nach sich ziehen kann.

Grosse Prüfaktion der ETH

Asbest:
Sorgen deswegen macht sich auch die Eidgenössisch Technische Hochschule in Zürich. Die ETH besitzt über 200 Gebäude, die allermeisten älteren Jahrgangs. «Bei diesen Gebäuden», so sagt ETH-Sprecherin Claudia Naegeli, «muss man davon ausgehen, dass damals Asbest verbaut wurde. Weil Asbest erst 1990 in der Schweiz verboten wurde.

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Und deshalb lässt die ETH nun erstmals in ihrer Geschichte vier Fünftel ihrer Gebäude systematisch auf Schadstoffe überprüfen: auf Asbest, aber auch auf Schwermetalle und schädliche Holzschutzmittel. Laut einer Ausschreibung sucht sie jetzt Fachleute, die bis Oktober herausfinden sollen, wo überall die ETH handeln muss.

Vorgaben für Hausbesitzer
Klar ist bereits, dass Umbauten unvermeidlich sind. Und dass es manchmal schnell gehen muss, wie Naegeli betont: «Es ist zum Beispiel schon vorgekommen, dass man lose gebundenes Asbest in Brandschutz-Schnüren gefunden hat. Und dann wird natürlich unmittelbar saniert und das behoben.» Keine Einzelfälle, wie sie bestätigt. Mehr dazu wisse man ebenfalls im Oktober. Gleiches gilt für die Kosten

Den ganzen Artikel lesen sie beim „Anklick“ des Bildes
Der obige Bericht zeigt, dass die Schweizer/innen die Gefahr von Asbest sehr ernst nehmen.
Leider haben sich etwas mehr als 50 % der Eigentümer/innen für eine Malerei der asbesthaltigen Fassadenverkleidung in der Wohnanlage Ulmgasse 14 entschieden. Ich bin der Meinung, dass die Hausverwaltung die Bewohner/Eigentümer/innen auch zu wenig über die Gefährlichkeit der Fassade aufgeklärt hat.
Egal, die Häuser strahlen wie der hellste Stern über Graz und den Kopf können sich jetzt die Eigentümer/innen, zukünftigen Käufer/innen, Erben zerbrechen, wie sie in naher Zukunft mit dieser asbesthaltigen Fassade umgehen.
Fachleute geben die Lebensdauer von Asbestzementplatten mit ca. 35-40 Jahren an. Und dieses Alter hat die Fassadenverkleidung bald erreicht!
Der Hausverwaltung aus Kärnten empfehle ich: Errichten Sie ein Rücklagen-Konto nur für die Sanierung der Fassade, denn die zu erwartenden hohen Kosten in absehbarer Zukunft werden sich viele nicht mehr leisten können.

Der Firma Malerei Holzer (diesbezügliches Email an die Fa. Holzer ist bereits abgegangen) empfehle ich nochmals, den Hinweis im Krone Bericht http://www.ulmgasse.at/images/download/krone-04-06-16-asbest.pdf zu beachten und ihre Arbeiter gesundheitlich überwachen zu lassen!!

Hausverwalter (38) verzockte 855.000 Euro!

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

In sechs Jahren hat ein Steirer (38) völlig unbemerkt bei seinem Hausverwalterjob unglaubliche 855.000 Euro abgezweigt. Er überwies statt an die Kunden einfach an sich selbst. Erst durch eine Selbstanzeige flog der Betrug auf. Das Geld ist weg, verspielt bei Sportwetten. Das Urteil – 30 Monate teilbedingt – ist nicht rechtskräftig.

Man kann eigentlich gar nicht glauben, dass der Betrug so viele Jahre unbemerkt blieb. Denn der Drei- Mann- Betrieb war eigentlich für nur 20 Häuser zuständig. Doch der Auftritt der Chefin (72) – inzwischen Pensionistin, die Firma seit 2014 in Konkurs – erklärt dann einiges. Sie wirkt senil und etwas langsam. Blankobelege hätte sie öfter unterschrieben, gesteht sie ein: „Er war ja vertrauenswürdig.“ Aber sie hätte schon alles kontrolliert.

http://www.krone.at/Steiermark/Hausverwalter_-38-_verzockte_855.000_Euro!-Teilbedingte_Haft-Story-506260

ASBEST, eine tödliche Erbschaft

 

Aus dem Archiv!

Eigentümer und Hausverwaltungen, die über eine Sanierung ihrer Wohnanlage nachdenken – sollten sich vorher den ZDF Beitrag „Tödliches Gift – ASBEST“ ansehen.
Dass eine Millionensanierung ansteht, sollte berücksichtigt werden! Auch dass durch das Streichen bzw. bearbeiten der Asbest-Platten mit einem Hochdruckreiniger die Eigentümer bei solchen Arbeiten, einer tödlichen Gefahr ausgesetzt werden, abgesehen das es auch verboten ist. Diejenigen, die solches fordern bzw. durchführen, sind sich der großen Verantwortung und deren Gefahr gar nicht bewusst!
Unserer Hausverwaltung trifft hier eine besondere Aufklärungspflicht, auch in ihrem eigenem Interesse und ist gut beraten, eine sofortige Untersuchung über den Asbestgehalt und einer eventuellen Gefahr in unserer Wohnanlage durchzuführen sowie die Eigentümer darüber aufzuklären!
Wie erkennt man „Asbest“ Gefahr im Haus: http://youtu.be/mYxJz1nl3SI

Mir liegen mehrere Berichte von TV Anstalten vor zB. RBN-TV & SF1-Schweiz , welche die tödliche Gefahr und deren Kosten bei Sanierungen aufzeigen.

Frage an Stadträtin Elke Kahr von GRin Astrid Polz-Watzenig…

Umlaufbeschluss

Aus dem Archiv

Sehr geehrte Frau Stadträtin, liebe Elke!

Trotz europaweitem Verbot ist Asbest in vielen Grazer Häusern und Wohnungen allgegenwärtig. Der gefährliche Baustoff, der in Österreich seit 1990 gänzlich verboten ist, findet sich in Fassadenverkleidungen, Dacheindeckungen, Wand- und Bodenbelägen, Deckenplatten, Rohrisolationen, Zwischenböden, in Platten hinter Elektroinstallationen, in Elektrospeicheröfen oder auch Blumenkisten.

Immer öfter treten besorgte Bürgerinnen und Bürger an die Grünen und das Umweltamt heran, wenn in ihrer nächsten Umgebung Sanierungen oder Abbrucharbeiten an Gebäuden stattfinden, die unter Verdacht stehen, asbesthaltig zu sein. Die Sorge ist berechtigt, denn jede Behandlung von Asbest, kann gesundheitsschädigende Emissionen in die Atemluft freisetzen…..

Weiterlesen
Wann werden die Ängste der Bewohner von der Hausverwaltung und Malerei-Firma ernst genommen, von beiden bekommen ich und andere Eigentümer keine Antwort auf schriftliche Anfragen – Dass unsere Ängste nicht unbegründet sind, ist mittlerweile auch in der Politik bekannt! Müssen Menschen in Zukunft wegen einer Verschönerung erst krank werden?-Weshalb klärt eine Hausverwaltung die Gefährlichkeit nicht vor Beginn der Auftragsvergabe durch unabhängige Gutachten ab?

Handwerkerbonus ab Anfang Juli beantragbar

Hausverwaltung Ulmgasse Graz-Gombocz-Ogris

Auch heuer unterstützt die Regierung Bauherren mit dem Handwerkerbonus. Ab 1. Juli kann dieser bei Bausparkassen beantragt werden. Der Fördertopf ist mit 20 Millionen Euro gefüllt. Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Privatpersonen können sich für Wohnraumrenovierungen Geld zurückholen, wenn die Arbeiten von einem Handwerker durchgeführt werden. Sie erhalten 20 Prozent des Rechnungsbetrags, aber maximal 600 Euro jährlich pro Wohnobjekt. Damit werden Arbeitsleistungen von 200 Euro bis höchstens 3.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) gefördert.

http://www.kleinezeitung.at/k/wirtschaft/5001679/20-Millionen-Euro_Handwerkerbonus-ab-Anfang-Juli-beantragbar

http://www.sbausparkasse.at/de/bauen-sanieren-wohnen/foerderungen/bauen-sanieren-foerderungen/Handwerkerbonus