…wer ist Herr P. ???

…Er sieht die Asbest-Problematik nicht so krass,
….es gäbe auch Tote beim Autofahren und wir fahren trotzdem…

…sagen Sie mal, ist der noch ganz bei Sinnen ?

Abestose ist nicht HEILBAR!!!

Kann nur sagen „wachsam“ sein !!

Sollte dieser Schwachsinn durchgezogen werden, müssen die Bewohner aufpassen !!!

Sollten bei der Reinigung irgendwelche Fehler auftreten(Sprühnebel aus geschlossenem System oder sogar Abspritzen!!!) sofort Fotos machen und das Arbeitsinspektorat
informieren!! die sind sofort zur Stelle!!!
Oh ja der Herr der das nicht so krass sieht, soll sich drunter stellen und TIEF durchatmen ..ein bisserl Asbestose macht ja nix!

Befreiung der Europäischen Region von Asbesterkrankungen

19-06-2014 

Asbest ist eine schwerwiegende weitverbreitete umweltbedingte Gefahr für die Gesundheit in der Europäischen Region der WHO und Ursache für die Hälfte aller tödlichen arbeitsbedingten Krebserkrankungen. Am 10. und 11. Juni 2014 tagten Vertreter von 16 WHO-Mitgliedstaaten in der Europäischen Region sowie Sachverständige für Arbeitsmedizin und Krebsregister in Bonn.

Sie bewerteten die seit 2010 und der Erklärung von Parma erzielten Fortschritte und betonten, wie notwendig es sei, dass die WHO die Entwicklung nationaler Programme zur Asbestentsorgung unterstütze. Mit der Erklärung von Parma bekannten sich die Regierungen in der Europäischen Region zu einer Reihe umweltpolitischer Maßnahmen mit Bezug zur Gesundheit. Dazu zählt das Bekenntnis zu Schritten gegen die erkannten Risiken durch die Belastung mit kanzerogenen Stoffen, hierunter Asbest, und in Zusammenarbeit mit der WHO und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bis 2015 die Entwicklung nationaler Programme zur Eliminierung von Asbesterkrankungen.

 

Asbest tötet leise

Mehr als 107 000 Menschen sterben weltweit jährlich in Folge einer Asbestbelastung am Arbeitsplatz. Besonders heimtückisch ist dabei, dass die tödliche Erkrankung (Lungenkrebs, Mesotheliom und Asbestose) erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit Asbest auftreten kann.

37 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region haben daher die Verwendung von Asbest in jeder Form gemäß den Empfehlungen von WHO und ILO verboten. Dennoch werden nach Schätzungen auch heute noch 300 Millionen Menschen entweder am Arbeitsplatz oder in anderen Zusammenhängen durch Asbest belastet. In einigen Ländern wird Asbest immer noch hergestellt, verkauft und eingesetzt.

Die effizienteste Weise zur Eliminierung von Asbesterkrankungen ist die Beendigung jeder Form der Asbestnutzung, denn:

  • es gibt keine sichere Höchtbelastungsgrenze,
  • das Krebsrisiko steigt selbst bei geringfügiger Belastung,
  • alle Asbestformen sind für den Menschen kanzerogen,
  • Asbest kann durch sicherere Materialien ersetzt werden.

 

Asbestfreie Zonen sind zukunftsweisend

Während der Tagung hoben die Teilnehmer hervor, dass die Einrichtung regulärer nationaler Register für Berufskrankheiten und Krebs erforderlich sei, damit:

  • die Lage in den Ländern bewertet werden kann,
  • geeignete Maßnahmen gefördert und ergriffen werden können,
  • das Problembewusstsein in Politik wie Bevölkerung geschärft werden kann.

Gesundheitspraktiker sollten darin geschult werden, asbestbedingte Erkrankungen zu erkennen und zu melden bzw. die Krankheit auf die Belastung zurückzuführen und die richtigen Daten zu erheben.

Die Erörterung von Problemen in Verbindung mit der Beseitigung des Asbests veranlasste die Mitgliedstaaten zur Bitte um Unterstützung bei der Entwicklung von Entsorgungsstrategien und dem Aufzeigen von Ersatzstoffen.

(http://www.euro.who.int/de/health-topics/environment-and-health/air-quality/news/news/2014/06/making-the-european-region-free-of-asbestos-related-diseases)

Fassade

Jetzt kapier ich es! =-O
Die Bewohner in der Ulmgasse möchten eine schöne Außenfassade!

Wer will das nicht???….

„Asbestbelastung“? Na ja, mit 0,5 % Erkrankungen könnte man leben! So die Aussage eines Eigentümers…
TRAURIG ist das, da es bei euch so viele kleine Kinder gibt!! 😥

Wärmedämmung wozu??

Die ca. 40-jährige Dämmung (Mineralfasermatten) ist stellenweise feucht und hat durch Setzung keine Dämmfunktion mehr! Aufgrund dieser Feuchtigkeit wird es in einigen Jahren wieder Flecken geben!.
Eure Malerei bekommt womöglich ein neues Art Design, denn Fungizide töten nicht alle Sporen der Mikromyzeten, sondern hemmen sie nur für einige Zeit 😦

Glaubt ihr denn, eure Probleme sind mit dieser Malerei gelöst …und ihr könnt euren Plattentausch noch 20-30 Jahre hinauszögern? Träumt weiter euren Dornröschenschlaf!
Wärmedämmung also erst in ca. 10 Jahren beim endgültigen Plattentausch…weil…noch einmal Malen gibt es nicht !!!..

Was ihr da macht ist unwirtschaftlich, wer das Gegenteil behauptet, ist im einundzwanzigsten Jahrhundert noch nicht angekommen!

Dächer und Lifte sind ja auch in einem traurigen Zustand !

Ihr habt fast 40 Jahre in einem Dornröschenschlaf verbracht und jetzt seid ihr aufgewacht!

Was ihr macht, ist „Sanierung“ light, ein Flick & Stopf-System!

Habe von eurem jungen, sympathischen & dynamischen Hausverwalter gehört!
Was bringt ihn dazu, diese „Sanierung“ light mit einem Flick & Stopf- System durchzuführen :- ???

Infos für Mieter-Vermieter

1. Der Auskunftsanspruch

Besteht der Verdacht, dass asbesthaltige Bauteile, meist zwischen 1950 und 1980, in der Wohnung verbaut wurden, haben Mieter gegen den Vermieter einen Anspruch auf Auskunft, ob sich tatsächlich Asbest in der Wohnung befindet. Das Auskunftsbegehren sollte in schriftlicher Form und unter Fristsetzung an den Vermieter gerichtet werden, einen Formulierungsvorschlag finden Sie am Ende dieses Infoblattes. Lässt der Vermieter die Frist verstreichen und reagiert er nicht auf die Aufforderung, kann der Mieter eigenhändig ein Institut mit der Untersuchung beauftragen.

Musterschreiben:
Mängelbeseitigungsanspruch
Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit zeigen wir an, dass folgende Bauteile / Ausstattung unserer Wohnung nachweislich asbestbelastet sind:
…………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………
Die damit verbundene potentielle bzw. akute Gesundheitsgefährdung ist bekannt und bedarf insofern keiner gesonderten Begründung.

Wir fordern Sie auf, bis spätestens zum ………… für eine fachgerechte und nachhaltige Mängelbeseitigung zu sorgen. Bitte teilen Sie mit, ob und gegebenenfalls in welcher Weise Sie dazu unserer Mitwirkung bedürfen. Sollte die Wohnung während der Asbestsanierung nur eingeschränkt bzw. gar nicht nutzbar sein, bitten wir um Mitteilung, ob Sie angemessene Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung stellen werden.

Insgesamt bitten wir um detaillierte Unterrichtung über den Sanierungsablauf und die damit erwartungsgemäß verbundenen Beeinträchtigungen des Wohngebrauchs.
Schadensersatzansprüche bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Für den Fall des fruchtlosen Fristablaufs werden wir den berechtigten Sanierungsanspruch ohne jede weitere Abmahnung im Klagewege geltend machen.

Mit……….

Diese Info ersetzt keine Rechtsberatung. Vor Befolgung der Hinweise sollten Sie unbedingt rechtlichen Rat einholen.

Denn sie wissen nicht was sie tun..oder doch?

 

Bild: http://www.news.de/gesundheit/855256096/lungenkrebs-tumor-in-der-lunge/1
Nach der Streichung der Wohnanlage Ulmgasse 14a – 14d wird nichts mehr so sein wie vorher, ich bin überzeugt die Krankheiten werden zunehmen…., ich habe Glück und bin froh in einer Asbestfreien Zone zu leben und nicht vor Ort zu sein, bei diesem unsinnigen Vorhaben!
Mein Mitgefühl haben die restlichen Bewohner, welche dagegen ankämpfen!!!

Admin

Warum wurde nicht um Förderungen angesucht?

 

Warum hat die Hausverwaltung Ogris nicht um Förderungen angesucht?


Sanierungsscheck 2015 (staatliche Förderung)

http://www.sbausparkasse.at/de/bauen-sanieren-wohnen/foerderungen/bauen-sanieren-foerderungen/thermisches-sanieren

Gefördert werden:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (Errichtung einer thermischen Solaranlage, zur Heizung und / oder Warmwasserbereitung, Umstieg auf ein Holzzentralheizungsgerät, Einbau einer Wärmepumpe, Nah-/Fernwärmeanschluss)

Die Förderung inklusive möglicher Zuschläge wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses in der Höhe von 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten vergeben. Bei Sanierung eines gesamten mehrgeschossigen Wohnbaus wird je Wohneinheit der aliquote Anteil der förderungsfähigen Investitionskosten herangezogen. 

Abhängig von der durchgeführten Sanierungsmaßnahme und der daraus resultierenden Reduktion des Heizwärmebedarfs gelten darüber hinaus die folgenden maximalen Förderungshöhen:

 

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zuzüglich Förderungen zur Wohnhaussanierung (Land Steiermark)

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/ziel/113383994/DE/

 

 

Krank durch Asbest!!

Krank durch Asbest

Foto: pa/dpa/dpa-ZB

(http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article136928192/Verdacht-auf-Asbest-100-Kinder-aus-Bremer-Kita-geholt.html#)


Krank durch Asbest – Gewobag muss zahlen

 

Das Landgericht hat einer Familie Schadenersatz und Schmerzensgeld zugestanden. Das könnte den Wohnungsbaugesellschaften Probleme bereiten.

Von Brigitte Schmiemann

Sieben Jahre lang hat Familie Sander (Name von der Redaktion geändert) gegen ihren früheren Vermieter gekämpft – wegen Asbest in ihrer Charlottenburger Wohnung. Nachdem die Familie den Prozess in erster Instanz beim Amtsgericht verlor, hat ihr das Landgericht Berlin im Berufungsverfahren jetzt Recht gegeben: Sollte eines der drei Kinder irgendwann einmal erkranken, steht ihm Schadenersatz und Schmerzensgeld zu.

Zu diesem Ergebnis kamen die Richter in einer sogenannten Feststellungsklage, bei der noch keine Schadenshöhe festgelegt wurde, aber der Anspruch darauf festgestellt wurde. Demzufolge haftet der Vermieter, in diesem Fall die Gewobag, dafür, dass er gesundheitsgefährdende Materialien verwendet. Die Gewobag werde in Revision gehen, sagte Sprecherin Gabriele Mittag.

Für Rechtsanwalt Sven Leistikow, der die Familie ab 2009 vor Gericht vertreten hat, könnte das Ergebnis den Wohnungsbaugesellschaften künftig noch Probleme bereiten. „Sie sollten Rücklagen bilden. Sie wissen, wenn es jetzt zu Schäden kommt, müssen sie zahlen„, sagt er.

……..

„Diese Platten machen die Bewegung des Holzes mit. Es arbeitet. Und es ist deshalb auch klar, dass die Platte darüber irgendwann bricht. Asbest ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine reale Gefahr für Mieter“, warnt Rechtsanwalt Leistikow. Formal baurechtlich sei es zwar richtig, wenn die Behörden und auch die Vermieter sagten, gebundener Asbest stelle keine Gefahr dar.

Doch diese Argumentation stimme eben nur solange wie die Bodenplatten nicht gebrochen seien. Sobald sie kaputt seien, erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit, an frei gesetzten Asbestfasern zu erkranken

……

Wie das Übergabeprotokoll der Wohnungsbaugesellschaft zeigt, waren schon beim Einzug zwei Platten im Flur gebrochen. Im August 2005 brachen die Platten dann vermehrt im Flur und lösten sich auch. Der Vermieter beauftragte nach einer Wartezeit schließlich eine Firma, die Platten im Flur der Vier-Zimmer-Wohnung zu beseitigen. Obwohl es sich um ein Asbest zertifiziertes Unternehmen gehandelt habe, hätte der Handwerker, so der Anwalt, die Platten mit Hammer, Spachtel und Meißel entfernt. 

„Das war entgegen allen Vorschriften steinzeitmäßig„, sagt Anwalt Leistikow. 

Nach Ansicht von Rechtsanwalt Leistikow können sich Wohnungsbaugesellschaften nicht darauf zurückziehen, sie hätten sachkundige Firmen mit der Asbest-Entfernung beauftragt: „Die Wohnungsbaugesellschaft hätte wissen können, dass bei dem günstigen Preis nicht ordnungsgemäß gearbeitet wurde.“ Bei sämtlichen Asbestsanierungen müssten Vorschriften wie Vollkörperschutzanzüge und eine Entsorgung mit Schleusen und der Abgabe als Sondermüll beachtet werden. 

„Dieses Problem kann die Gewobag auch heute nicht vollständig abgeben, sondern sie muss Stichproben machen, ob ordnungsgemäß gearbeitet wird„, konstatiert der Anwalt. Diese Auffassung bestätigt nun das Gericht und verweist den Vermieter auf seine unterlassene Aufklärung.

…….

 Um die Kinder zu schützen, habe sie bei der Gewobag das Problem angesprochen. Dort sei aber die Ungefährlichkeit immer wieder betont worden.

Das Amtsgericht Charlottenburg habe sich seine Entscheidung nicht leicht gemacht, sagt der Anwalt. Im Februar 2011 ließ das Gericht ein Gutachten erstellen, um folgende Fragen zu klären: Können von Bruchkanten dieser Asbestplatten jederzeit Asbestpartikel austreten? Können sie bei den Kindern über Hand und Mund in die Lunge gelangen und zu Gesundheitsschäden führen? Kann ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Aufnehmen und einer künftigen Erkrankung hergestellt werden? 

Das Gutachten bejahte die Fragen. Doch das Amtsgericht lehnte den Anspruch ab wegen der nur geringen Erhöhung des Gesundheitsrisikos einer tödlichen Asbesterkrankung. Dies sah das Landgericht anders. Dort ist man der Auffassung, dass auch bei einem geringen Risiko die Möglichkeit einer tödlichen Asbesterkrankung bestehe. Bereits eine Asbestfaser in der Lunge kann die Krankheit auslösen.

Nach dem Urteil ist Sarah Sander erleichtert, auch wenn sie viel Geld in das jahrelange Verfahren investieren musste. „Mein Gerechtigkeitssinn ist zumindest ein bisschen wiederhergestellt. Es ist doch fahrlässig, mit der Gesundheit anderer Menschen, und dann noch mit der von Kindern, so umzugehen. Jetzt haben wir wenigstens so etwas wie einen Präzedenzfall geschaffen“, sagt sie.

http://www.morgenpost.de/berlin/article112718127/Krank-durch-Asbest-Gewobag-muss-zahlen.html