Asbest an Praterbrücke: Arbeiter waren gefährlichem Staub ausgesetzt

 

Spezialfirma muss gesundheits-gefährdendes Material entsorgen

Wien – Bei Sanierungsarbeiten an der Wiener Praterbrücke waren Arbeiter wochenlang gesundheitsschädlichem Asbeststaub ausgesetzt. Das berichtete die ORF-„Zeit im Bild“ am Montagabend.

Die betroffenen Arbeiter werden medizinisch untersucht, berichtete eine Asfinag-Sprecherin am Dienstag. Ergebnisse gebe es aber noch nicht. Das gefährliche Material wird nun von einer Spezialfirma entfernt bzw. entsorgt. Asbeststaub, der eingeatmet wird, kann die Lunge schädigen und schlimmstenfalls Krebs verursachen.
Sämtliche Arbeiten eingestellt

Laut der Autobahn-Gesellschaft wurden „unverzüglich“ nach Bestätigung des Verdachtes sämtliche Arbeiten an der Tangenten-Brücke eingestellt. Zudem wurden die Behörden informiert und alle Vorkehrungen für die fachgerechte Entsorgung getroffen.

Das Abstrahlen ist inzwischen eingestellt worden.

Quelle

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