Keine Zustimmung für Hausbesorger

Das hat Staatssekretärin und VP-Wien-Chefin Christine Marek am Donnerstag verkündet. Die finanzielle Belastung für Mieter wäre zu hoch gewesen, zeigte sie sich überzeugt. Zudem hätte sich nicht das versprochene „moderne Berufsbild“, sondern erneut Privilegien in dem Papier wiedergefunden.

„Das alte Hausbesorgergesetz wurde aus gutem Grund abgeschafft“, erinnerte Marek an die frühere Regelung, deren Aus im Jahr 2000 durch die damalige schwarz-blaue Bundesregierung besiegelt worden war. Das Gesetz sei unfair und teuer gewesen. Seither habe sich viel getan: Reinigung und Instandhaltung würden flexibel durchgeführt. Für Mieter bzw. Eigentümer sei dies durch gesunkene Betriebskosten spürbar.

Ein Durchschnittshaushalt erspare sich seither 300 bis 400 Euro jährlich, rechnete die VP-Politikerin vor. Die SP sei nun „völlig ohne Not“ mit einem Gesetzesvorschlag gekommen. Dieser hätte eine „Lawine“ an Kosten bedeutet. Auch versprochene Elemente wie etwa die Erfordernis einer speziellen Ausbildung seien nicht darin enthalten gewesen. Was nicht für Privilegien gilt, die sich laut Marek sehr wohl darin befunden haben – etwa im Bereich Urlaub, Anwesenheitspflicht und Vertretungsregelung.

Krone.at

Ein Gedanke zu „Keine Zustimmung für Hausbesorger“

  1. denn sie wissen nicht was sie tun! „Heute ist die Vorherrschaft kurzfristiger Kostenkalküle modern geworden. „Effizienz“ ist das Leitbild moderner Betriebsführung, auch wenn dabei die Effektivität und damit der Erfolg der Unternehmung leidet. In diesem Denken sind vor allem Lohnkosten und Lohnnebenkosten zum Ziel von Einsparungen geworden. Arbeitsplätze, die nicht unmittelbar für das „Kerngeschäft“ notwendig sind, werden abgebaut oder ausgelagert. Dabei wird oft nicht oder zu spät gesehen, dass bei dieser Form des Rationalisierens nicht nur Arbeitsplätze verloren gehen, sondern auch Menschen, die durch ihr Wirken und ihre Kommunikation eine Voraussehung für das Zusammenhalten der jeweiligen Organisation waren.“

    Das ist der Einleitungssatz des Vorwortes der HB Studie
    aus 1999, also vor der Abschaffung des HBG, von Andrea Holzmann Jenkins, Tom Schmid und Ingrid Machold. Das Vorwort wurde geschrieben von Hans Sallmutter. Eine Pflichtlektüre bevor sinnloses „Handeln“ zum Nachteil der Menschen ein und umgesetzt wird, wie es die Abschaffung des HBG gezeigt hat. Die daraus entstehenden „ausgelagerten“ Kosten zahlt der Mieter und ist ein Vielfaches der vermeintlich eingesparten, (via Medien), immer wieder prolongierten Summen.

    Die Studie ist nachzulesen unter: http://www.mundi.at – Hausbesorger
    Oder mehr zum Thema unter: http://de-de.facebook.com/group.php?gid=110951948930079&ref=ts

    Dieses Klientel, welches sich gegen den Beruf Hausbesorger ausspricht, hat wahrlich keine Ahnung. Sie verkaufen den Menschen lediglich ein Produkt zur Gewinnmaximierung. Das wäre so als würde ein Autoverkäufer den Preis inkl. der Ausstattung eines aus 2010 stammenden Mittelklassefahrzeuges, für einen VW Käfer aus dem Jahr 1960 herannehmen und dem Käufer darauf einen Rabatt gewähren.
    Das heißt, der Verkäufer vermittelt ihnen ständig die günstigeren Kosten und spricht in keinster Weise darüber, welche Nachteile daraus entstehen. Und der Mensch ist zum Teil so dumm, und glaubt den Verkäufer! (Sarkastisch) Nojo, des is jo wos, ca. 400 Euronen im Jahr Einsparung auf der einen Seite und ca. 1500 Euronen zusätzlicher Belastung durch Auslagerungen (Fremdfirmen) auf der Anderen Seite, wer zahlts?

    „Hoch lebe die Einlullerei von PolitikerInnen an das Volk, die nicht wissen was sie tun“!
    „Hoch lebe das Volk, welches man mit der einen Hand ködert und ohne dessen Wahrnehmung das 3 Fache auf von der anderen Hand nimmt“!
    „steinigts mich nicht, ich gebe es eh zu, a Reinigungsfirma ist billiger als ein HB, wers glaubt möge selig werden, meinen habt ihr! 🙂

    Fakt ist: „ein guter Hausbesorger kann durch nichts ersetzt werden“

    Liken

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